Nach Forschung von Siriusdecisions ist 25% der gesammelten Daten eines durchschnittlichen Unternehmens aus dem B2B-Bereich Müll. Die Daten, die wir erhalten, sind oft falsch, und deshalb wertlos (sie sagen uns nur, dass unsere Formulare falsch sein müssen). Wie kann die Qualität der gesammelten Daten verbessern? Durch die fortschreitende Profilierung, Echtzeit Analysen und durchdachten Kontaktformularen – am Anfang müssen Sie verstehen, wie das funktioniert

Warum fälschen Kunden ihre Angaben?

Weil sie nicht bereit sind, um die Richtigen an zu geben. Sie haben Angst, dass sie von Spam-E-Mails oder Telefonanrufen belästigt werden. Und sie wollen einfach nur ebook zu einem gewissen Thema zu lesen. Vielleicht sind sich Wenige bewusst, was Sie tun, und im gegenwärtigen Augenblick sind sie nicht sehr an ihnen interessiert. Ein solcher Benutzer könnte eines Tages ein Kunde werden: Wenn er mehr weiss, wird er mehr in neue Lösungen investieren. Daher nehmen Sie nur seine E-Mail-Adresse um ihn langsam zu bilden.

Wenn Sie mehr Daten verlangen als ihr Besucher zu diesem Zeitpunkt bereit ist zu übergeben wird dieser zurücktreten, oder falsch Angaben machen.

Wie die Angabe falscher Daten zu verhindern?

Georg Urban, hat in seinem Buch „Marketing der Gelegenheit“ in dieser Situation zwei Strategien empfohlen:

Überprüfung der von Daten aus externen Datenbanken mit denen zur Verfügung gestellten Informationen. Können wir ein Unternehmen identifizieren, in denen der Benutzer arbeitet? Vergleichen Sie die Telefonnummer und die Adresse mit dem, was in den Datenbanken zu finden ist. Natürlich geschieht dies automatisch.

progressive Profilierung: ist die Form der Formulare anhand der Informationen, die wir über die Person haben.

Beispiele für die Anwendung der progressiven Profilierung

Wenn jemand zum ersten Mal auf unsere Seite kommt und das E-Book downloaden will, können wir davon ausgehen, dass er noch nicht weiß, was unser Unternehmen macht, und vielleicht interessiert ihn das in dem Moment nicht. Es ist verständlich, dass er keine Details angeben will. Wenn wir ihm zum Download das Ebook bereitstellen nurch durch angabe seiner E-Mail-Adresse, gibt es die Möglichkeit, dass das Thema ihn interessiert und er wierder zurück kommen wird.

Wenn unser Benutzer, ein drittes Ebook herunterladen möchten, ist es Zeit um nach genaueren Informationen zu fragen. Dann können wir sicher davon ausgehen, dass er ein Grundwissen über das Angebot hat und bereit ist zu reden.

Bilden Sie Formulare nicht nur auf der Grundlage des Verlaufs, sondern beachten Sie auch die Art von Material, welche die Person sucht. Anders sollte das Formular für das E-Book aussehen, und anders, wenn er sich für eine Probezeit angemeldet hat.

Fragen Sie nicht um mehr als Sie brauchen

Wenn Ihnen jemand eine Geschäftsadresse in einer Domäne angibt, können Sie automatisch Informationen über das Unternehmen abrufen – Formularfelder werden automatisch abgeschlossen. Fragen Sie nicht nach Dingen, die Sie  selbst herausfinden können.

Jede weitere Feld erhöht die Chance, dass der Benutzer die Geduld verliert.

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Und wie sieht das bei Ihnen aus? Sie beschweren sich über ihre Kunden? Haben Sie gut gestalteten Formulare – können Sie dieses Risiko auf ein Minimum reduzieren? Nutzen Sie Marketing Automation zu einer progressiven Profilierung?