Die Konversion ist eine Transaktion. Zuerst müssen Sie die Aufmerksamkeit der Website-Besucher ergreifen, dann präsentieren Sie ihnen Ihr Angebot, nennen den Preis und leiten sie vorsichtig in Richtung „Kauf“. Auch wenn viele Werkzeuge erlauben es Ihnen dieses Szenario zu realisieren, ist ein Pop-up eine der besten Lösungen in diesem Bereich.

Ich will Sie nicht mit dutzenden Statistiken langweilen, nur um meinen Standpunkt zu beweisen. Sie können diese Informationen selbst finden, wenn Sie wollen, entweder im Internet oder auf unserem Blog. Was Sie jetzt wissen müssen, ist die Tatsache, dass die durchschnittliche Konversionsrate für Pop-ups 3,09% beträgt, doch die besten 10 konvertieren bis zu 9,28% (Quelle). Ich würde sagen, dass es ein Tool ist, das man unbedingt unter die Lupe nehmen soll.

Pop-ups kommen in verschiedenen Formen und Größen vor. Es gibt:

  • dynamische Pop-ups
  • die sog. welcome mats (eine Kreation, die auf dem gesamten Browser-Fenster angezeigt wird)
  • Sidebars
  • Exit-Pop-ups
  • usw.

In diesem Stadium sollte ein guter Vermarkter bereits 10 Ideen haben, wie er diese Kreationen verwenden kann. Aber Moment! Es gibt noch mehr davon. Pop-ups können durch eine Reihe von Benutzeraktionen ausgelöst werden, wie z.B.:

  • Besuch einer Website
  • Besuch einer bestimmten URL-Adresse
  • die verbrachte Zeit auf einer Website (z.B. 45 Sekunden)
  • das Scrollen der Website (x% der Länge der Website)
  • Durchführung einer Aktion
  • Durchsuchen einer bestimmten Produktkategorie
  • Durchsuchen einer bestimmten Anzahl an Unterseiten
  • Verlassen der Seite

…und vieles mehr.

Die Anatomie eines Pop-ups

Jedes Pop-up hat einige obligatorische Elemente, sowie einige Extras, die Sie hinzufügen können. Die offensichtlichsten und notwendigsten Elemente sind der Titel und die Handlungsaufforderung (aus dem Englischen Call to Action, kurz CTA). Ihre Aufgabe ist es die Aufmerksamkeit der Website-Besucher zu erregen und die Verkaufsmöglichkeit voranzutreiben. Auch wenn ein Pop-up entworfen ist, um Leads zu generieren, sollte es ein Kontaktformular enthalten, damit die Benutzer ihre Daten hinterlassen können. Andere typische Elemente sind: Text des Angebotes, Grafik und ein negativer CTA.

Titel

Das Herz jedes Pop-ups ist sein Titel – geschrieben in einer größeren Schrift, die ins Auge fällt. Laut der Untersuchung (website eye-tracking study) konzentrieren sich unsere Augen instinktiv auf den sichtbarsten Teil der Kreation. Ich würde sagen, es ist die perfekte Gelegenheit! Ein Killer-Titel, eine Schlagzeile mit einem Angebot, das so gewagt ist, dass man es nicht ablehnen kann, bewirkt, dass Besucher einfach nicht in der Lage sein werden, es zu ignorieren und als nächstes werden sie die Handlung im CTA ausführen.

Es gibt mehrere Ansätze der Vorbereitung von guten Überschriften. Erstens – die direkten Überschriften – einfach und effektiv. Wählen und markieren Sie den Schlüsselvorteil des Angebots: „Kostenloser Versand“, „Schlussverkauf -50%“, „Holen Sie sich jetzt das kostenlose E-Book“. Verstehen Sie, was ich meine? Eine direkte Nachricht kann mächtig sein – wenn man direkt auf den Punkt kommt, muss der Benutzer nicht erraten, was Sie meinen, weil Sie ihn direkt ansprechen. Es kann Ihnen auch helfen, Ihr Publikum zu segmentieren und die Qualität der erhaltenen Leads zu verbessern.

Eine weitere Möglichkeit eine gute Überschrift zu schreiben, ist es, sie als Frage zu formulieren. Sätze, die folgenderweise beginnen: „Haben Sie darüber schon nachgedacht…“ oder „Wollen Sie…“ sind eine sichere Wahl. Wir neigen dazu, automatisch alle Fragen zu beantworten, denen wir begegnen. So funktioniert unser Gehirn. Also eine Frage auf dem Pop-up zu platzieren, ist eine gute Möglichkeit die Benutzer zu engagieren.

Wenn es um die Exit-Pop-ups geht, beinhalten die effektivsten Überschriften einen Befehl. Stellen Sie sich vor: jemand liest Ihren Blog, schaut sich coole Socken in Ihrem Online-Shop an oder überprüft die Ticketpreise für eine Veranstaltung, die Sie im nächsten Monat organisieren und letztendlich verlässt er die Seite. Was passiert, wenn Sie ihm ein Pop-up zeigen, das schreit: „Warte!“ oder „Hey, schau dir das mal an!“? Ich wette, viele von ihnen werden für eine Weile stehen bleiben und Ihnen die Chance geben, das Angebot vorzustellen. Herzlichen Glückwunsch! Ihre Überschrift hat ihre Aufgabe 100% erfüllt.

Angebot

Sobald Sie die Aufmerksamkeit eines Besuchers haben, ist es an der Zeit, Ihr Angebot vorzustellen. Diese Transaktion ist schnell und einfach: jetzt oder nie. Person, die Sie ansprechen, hat auf Ihre Überschrift reagiert. Jetzt ist Ihre Chance, ein bisschen mehr (aber nicht zu viel) über das Angebot zu erzählen. Die beste Strategie ist es, einen oder zwei Vorteile des Angebotes zu betonen, die Sie im Austausch für Kontaktdaten anbieten werden. Sie müssen auf den Punkt kommen. Egal wie schön Sie Ihre Worte formulieren, der Empfänger muss die Antwort auf die Frage „Was habe ich davon?” erhalten. Ansonsten haben Sie keine Chance, seine Daten zu bekommen. Also reden Sie nicht um den heißen Brei herum… reden Sie Klartext!

Die visuelle Seite

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nutzen Sie es! Manchmal kann eine gut vorbereitete Grafik viel mehr vermitteln als eine detaillierte Beschreibung, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen eher zu scannen neigen als zu lesen. Eine stilvolle Tasche mit dem Etikett „-20%”, die ein Model in der Hand hält, ist eine klare und offensichtliche Botschaft. Es gibt jedoch solche Fälle, wo weniger mehr ist. Die Anmeldung zum Newsletter im Austausch für ein E-Book oder Rabatt benötigt kein Bild. Je einfacher die Botschaft ist, desto bessere Konversionsrate erzielen Sie.

Interessant: Wenn Sie ein Bild von einer Person auf einem Pop-up setzen, werden Sie bemerken, dass der Blick der Empfänger dem Blick dieser Person folgen wird. Nutzen Sie es, um das Produkt oder den CTA zu betonen.

Call to Action und der negative Call to Action

Jedes Angebot braucht eine Pointe. Im Marketing nennen wir diese Pointe Call to Action. Grundsätzlich ist CTA ein Knopf, der den Nutzern mitteilt, was sie als nächstes tun müssen. Es ist logisch: eine Person, die die Überschrift und das Angebot gelesen hat, will höchstwahrscheinlich dieses Angebot nutzen. Ihre Aufgabe ist es, dieser Person zu sagen, was sie machen soll oder sie zu ermutigen, auf den richtigen Knopf zu klicken. Der CTA-Text muss klar und einfach zu verstehen sein: „Anmelden“, „Jetzt teilnehmen“, „Rabatt holen“.

Emotionen sind der Schlüsselfaktor, wenn es darum geht, auf Pop-ups zu reagieren, ihr Mechanismus ist impulsbasiert (seien Sie ehrlich – wenn etwas auftaucht und Ihnen sagt, was zu tun ist, entweder tun Sie das oder schließen sofort das Fenster, aber Sie analysieren es nicht). Um es ein bisschen weiter zu schieben, können Sie zwei CTAs auf ein Pop-up setzen – einen positiven und einen negativen. In beiden Fällen können Sie die Folgen der Wahl betonen. „Nein, danke, ich will keinen 50% Rabatt auf den Artikel, der mir vor einer Minute so gefallen hat“ – so was sagte noch niemand. Nie. Deshalb platzieren Sie diesen Knopf „Ja, bitte tragen Sie mich ein, hier ist meine E-Mail Adresse!“. Der Trick beruht darauf, dass ein solches Pop-up kein „x“ hat. Um das Fenster zu schließen, muss der Benutzer ein lukratives Angebot ablehnen.

Empfänger

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: ein Pop-up kann nur für einige Ihrer Website-Besucher angezeigt werden. Wie ich schon erwähnt habe, kann ein Pop-up durch verschiedene Ereignisse ausgelöst werden. Dies ermöglicht Ihnen, die Empfänger in Gruppen zu unterteilen – wer an dem Angebot interessiert sein könnte und wer nicht. Dennoch sollten Sie auch Besucher auf der Grundlage des Status segmentieren: anonym/identifiziert. Den erstmaligen Besuchern werden weder teure Gegenstände angezeigt, noch werden sie um vollständige Daten gebeten. Es macht auch keinen Sinn, die Abonnenten zu bitten, sich wieder zu Ihrem Newsletter anzumelden. Aber entspannen Sie sich, die Marketing Automation Plattformen machen es automatisch. Es reicht wenn Sie die entsprechenden Checkboxen bei der Erstellung eines Pop-ups markieren und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern.

Richtige Stelle

Pop-ups konvertieren, wenn sie an der richtigen Stelle gesetzt werden. Die Anmeldung zum Blog-Newsletter sollte angezeigt werden, nachdem ein Benutzer einen Artikel gelesen hatte, und die Anmeldung zum Newsletter mit den neuesten Angeboten macht nur dann Sinn, wenn sich eine Person die neuesten Produkte unter „Neuigkeiten“ angesehen hat. Ein „welcome mat“ ist das erste, was ein Benutzer auf der Website sieht, und ein Exit-Pop-up mit einem E-Book sollte erscheinen, wenn der Benutzer die Seite mit ähnlichen Artikeln schließen möchte. Sobald Sie es drauf haben, wird es ein Honiglecken.

Zusammenhang

Zusammengefasst: passen Sie die Kreation dem Kontext an. Zeigen Sie sie den Benutzern, die positiv darauf reagieren. Andere werden einfach das Fenster schließen, oder viel schlimmer – sie werden sich ärgern und die unfreundliche Website verlassen.

Jetzt die technische Seite – wie erstellt man ein Pop-up

Bei SALESmanago gibt es zwei Möglichkeiten, ein Pop-up zu machen. Die erste: bereiten Sie ein Kontaktformular vor (am besten gleich in einer HTML-Version oder laden Sie Ihre eigene HTML-Datei mit dem Formular hoch). Es ist ein guter Weg, aber es benötigt mindestens zwei Spezialisten – einen Content Spezialisten und einen cleveren IT-Spezialisten, der alles codieren wird (es sei denn, Sie kennen sich damit aus). Diese Methode ist gut und effektiv, aber es erfordert Zeit und zusätzliche Ressourcen. Es gibt jedoch eine zweite, einfachere Art und Weise, die Ihnen erlaubt, ein professionelles Pop-up innerhalb von 5 Minuten zu erstellen.

Wir haben einen Assistenten zur Erstellung von Pop-up-Kontaktformularen entwickelt, den wir Express genannt haben (weil er so schnell ist). Zuerst wählen Sie eine der vier gebrauchsfertigen Vorlagen aus und passen Sie sie dem gewünschten Ziel an. Nachdem Sie die Vorlage gewählt hatten, können Sie alle Einstellungen beliebig bearbeiten. Der zweite Schritt ist es, ein Formular zu erstellen, das Kontaktdaten sammelt und sie an das CRM überträgt. Wählen Sie eine Grafik, geben Sie die vorbereitete Überschrift und den Text ein, sowie fügen Sie den CTA hinzu. Et voilà. Als nächstes machen Sie eine Danke-Seite – eine kurze Botschaft für Personen, die bereit waren ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Wählen Sie ein Bild aus, fügen Sie ein paar Sätze hinzu und gehen Sie zu der Bestätigungs-E-Mail. Um in der Kontaktdatenbank zu landen, muss der Benutzer die Anmeldung bestätigen, indem er den Opt-in-Link in der Bestätigungs-Mail anklickt. Solche Lösung garantiert, dass in der Datenbank nur Personen gespeichert werden, die den Newsletter tatsächlich bekommen möchten. Wenn jemand auf Ihrer Website die E-Mail-Adresse hinterlässt, sendet das System dieser Person automatisch eine Bestätigungs-E-Mail an die im Kontaktformular angegebene Adresse. Erstellen Sie Nachrichten mit wenigen Klicks und fahren Sie mit den Einstellungen fort. Geben Sie an, wo, wann und wem das Pop-up angezeigt werden soll. Das ist alles! Das Formular ist fertig und Sie können es sofort aktivieren. Sehen Sie, wie es funktioniert:

Und nun eine Zusammenfassung – eine herunterladbare Checkliste!

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