Die Push-Benachrichtigungen sind wie Tapas. Sie haben viele Sorten und werden in den Mengen „pro Biss“ serviert. Sie sind so konzipiert, um zu informieren, zu intrigieren und natürlich den Kunden zu weiteren Maßnahmen anzuschieben (Eng. „push“). Keine andere Form der Kommunikation ist dem Dialog so nahe. Sie können „Hallo“ sagen, eine kurze Frage stellen und auf eine Aktion innerhalb von wenigen Sekunden reagieren. Der Benutzer (nehmen wir eine sie) sieht sich Sandalen an, worauf sie die Website verlässt? Schicken Sie ihr Informationen über die Vorsaison-Rabatte. Läuft sie an dem Geschäft vorbei? Laden Sie sie auf einen Tee und zur Beratung bei einem Stylisten ein.

Was sind Push-Benachrichtigungen und wie benutzt man am besten ihre Magie?

Die Antwort auf diese Frage finden Sie in diesem Mini-Handbuch über Push-Benachrichtigungen.

Viel Spaß beim Lesen!

Mobiler Lebensstil

Mobile Revolution

Heutzutage kann man sich ein Leben ohne ein Handy kaum noch vorstellen. Es wird in fast allen täglichen Aktivitäten verwendet – vom morgendlichen Aufwachen bis zum abendlichen Pressecheck. Jedoch ist sich nicht jeder bewusst, dass Handys die wir heute benutzen, nicht mal 20 Jahre alt sind.

Als am 3. April 1973 Martin Cooper von Motorola den DynaTac präsentierte, vermutete wahrscheinlich niemand, wie viel in der Geschichte der Welt dieser Ziegel ändern kann. Zugelassen für den Verkauf ein Jahrzehnt später, bot er 30 minütige Gespräche an, 6 stündige Standby-Zeit und konnte “sogar” 30 Kontakte speichern, dies war das erste kommerziell erhältliche Gerät dieses Typs. Einige Jahre später kam die Zeit der zweiten Generation (2G) von Mobilgeräten.

1993 war das Jahr des Durchbruchs – es wurde nämlich die erste SMS (“Merry Christmas”) gesendet und IBM vermarkte das erste Smartphone, das einen Kalender hatte, eine E-Mail-Box und sogar Apps! Es war der Beginn des Booms. Ein weiterer Meilenstein war die Entwicklung von 3G-Technologie im Mai 2001. Sie ermöglicht eine viel schnellere Datenübertragung, die wiederum die Tür für Streams wie Videos oder Audio öffnet. Im Jahr 2007, als das erste iPhone seine Prämiere feierte, hatte die Welt etwa 300 Millionen Nutzer der 3G-Technologie (es waren 9% der Gesamtzahl der Telefonnutzer).

Es dauerte nicht mehr lange bis anspruchsvollere Anwendungen und Medien eine erhebliche Beschleunigung und Optimierung der Datenübertragung erforderten. Daher wurde am Ende des ersten Jahrzehnts des 21. Jhs. die 4G-Technologie implementiert, zusammen mit dem Mobilfunkstandard der vierten Generation LTE, der bis heute noch verwendet wird.

Der Unterschied zwischen einem Mobiltelefon und einem Smartphone besteht darin, dass das letzt genannte sicherlich mehr funktionsfähig ist. Ein Smartphone verbindet die Funktionen eines gewöhnlichen Telefons mit der Fähigkeit E-Mail, Web-Browser, Pager, GPS, Digitalkamera und eine Videokamera an einer Stelle zu haben. Sie können es mit dem Schweizer Messer vergleichen, das viele Funktionen in sich vereint. Die schnelle Verbreitung von fortschrittlichen Handys verursachte einen verrückten Wettlauf unter den Produzenten und eine Flut von immer neueren Funktionalitäten.

1983Motorola DynaTac – die Möglichkeit des Sprechens, Hörens und Wählmodus,
1993IBM Simon – ermöglichte das Versenden und Erhalten von Faxen und Mails sowie hatte ein Touchscreen mit der QWERTY Tastatur,
1997Nokia 9000 Communicator – die erste vollständige QWERTY Tastatur, Browser, IrDA,
1998Siemens S10 – das erste Telefon mit farbigem Bildschirm,
1999Nokia 7110 – das erste Telefon mit einem eingebauten WAP Protokoll, welches den Zugang zum Internet erlaubte,
2000 Sharp J-SH04 – das erste Telefon mit eingebauter Kamera,
2005 Palm Treo 700w – das erste Telefon mit eingebauter Microsoft Software,
2008HTC Dream – das erste Telefon mit Google Android OS.

Wearables und Internet der Dinge

Die Ära von Smartphones hat eine neue Art der Nutzung von elektronischen Geräten mit sich gebracht. Es wurde eine ganze Reihe von bisher nicht verfügbarem Zubehör entwickelt, das je mit den Funktionen eines Smartphones assoziiert wurde. Genau das sind Wearables, Accessoires und sogar Kleidung, die mit Computer oder anderen elektronischen Technologien ausgestattet sind. Sie sind ein Teil des Internets der Dinge – eines Konzeptes, laut dem eindeutig identifizierbare Objekte direkt oder indirekt Daten sammeln, verarbeiten oder durch das Netzwerk austauschen können.

Brillen, Armbänder die unsere körperliche Aktivität messen, bis zu Headsets die uns virtuelle Realität zeigen, werden mehr und mehr in Spielen und Simulatoren eingesetzt. Die Technologie von heute tritt in unsere Häuser und… Schränke.

Forbes hat in einem Artikel aus dem Jahr 2014 Daten aus eigener Umfrage zitiert. Es stellt sich heraus, dass 71% der Menschen im Alter von 16-24 ein Wearables Gerät haben wollen. Eine ähnliche Studie wurde im Jahr 2015 in Großbritannien durchgeführt, aber die Ergebnisse waren anders. 56% der Befragten sind der Meinung, dass Wearables nur eine Modeerscheinung ist, welche bald nicht mehr „IN“ ist.

Das erste Produkt, das zum Leben erweckt wurde und als Wearables eingestuft werden kann, wäre wohl die Erfindung des Hörgerätes im Jahre 1898. Viel später kam der populäre Taschenrechner und danach, was wir heute Spion-Technologie nennen können, Ohrringe mit integrierten Mikrofonen oder SpyTie – eine Krawatte mit versteckter Kamera.

Die Anwendungsverfahren werden in zwei Hauptkategorien unterteilt:

  • Privat
  • Geschäftlich

Geräte, die in den beiden Kategorien vorkommen, werden genutzt als:

  • Modische Accessoires
  • Fitness Tracker
  • Hörgeräte
  • Gesundheitsüberwachung
  • Geräte, die Parkinson-Patienten bei der Sprache helfen
  • Kommunikations- und Navigadgets

Eine völlig neue Kategorie sind Geräte, die in den menschlichen Körper eingreifen. Ein Chip der unter die Haut implantiert wird und vibriert wenn Sie sich Richtung Norden drehen, oder ein Tattoo dank welchem Sie Ihr Smartphone kontrollieren können – das sind nur einige von denen, die es gibt. Das Unternehmen Cyborg ́s Nest, das den schon erwähnten Chip – North Sense erfunden hat, sagt dass „das Hauptziel des Unternehmens ist es, so viele Menschen wie möglich zu Cyborgs zu machen“. Dies wird nicht wie die typischen Geräte benutzt, soll aber ein neues Gefühl für die Richtung Ihrer Position gegenüber Norden geben.

Elektronische Geräte treten in unsere Körper ein, erweitern das Spektrum der menschlichen Erfahrung und fügen neue Schichten hinzu, was wir als angeborene menschliche Sinne bezeichnen. Cyborg’s Nest informiert, dass sie bald weitere künstliche Sinne erschaffen wird.

Steigende Geschwindigkeit der Informationsübertragung

Man kann ruhig sagen, dass das Entstehen des Internets die Welt verändert hat und das Spektrum der Möglichkeiten deutlich erweitert hat und der Boom auf Smartphones hat dies noch zu dem Maximum gebracht. Der allgemeine Zugang zu Informationen hat die Nachfrage für unzählige neue Branchen und damit neue Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit haben 3,4 Milliarden Menschen Zugang zum Internet. Das ist fast die Hälfte der Menschheit!

Informationen über Ereignisse aus der ganzen Welt sind nun mit nur wenigen Klicks erreichbar. Plattformen wie Twitter erlauben es jeder Person mit Internetzugang ein Reporter zu sein. Wikipedia – eine globale Enzyklopädie, die von Benutzern erstellt wurde, hebt die Barrieren auf, die das Fachwissen blockiert haben. Im Jahr 2011 wurde der Zugang zum Internet von den Vereinten Nationen als eines der grundlegenden Menschenrechte anerkannt.

Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille. Das neue Medium ermöglicht einen schnellen Informationsfluss, schafft jedoch eine früher nicht vorhandene Bedrohung. Angefangen von der notwendigen betriebswirtschaftlichen Modernisierung über die sozio-psychologischen Probleme bis hin zum “tiefen Netz” (Eng. Deep Web) – der dunklen Seite des Internets.

Im Business und Marketing erschien die Voraussetzung Inhalte zu personalisieren. In der ganzen Informationsflut möchte der Benutzer nicht, dass auf dem Display seines Smartphones Spam angezeigt wird, anstatt von wichtigen und personalisierten Benachrichtigungen. Eine geeignete Anwendung von E-Mails, Push-Benachrichtigungen, sowie eine gute Präsenz im Netz sind heute einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg im Marketing.

Der schnelle Zugriff auf Informationen hat viele Probleme verursacht: z.B. sinkende Aufmerksamkeitsspanne sowie Probleme mit Lernen, besonders bei den Kindern. Wozu sollte man etwas lernen, wenn man innerhalb von 3 Klicks Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zum gegebenen Thema hat?

FOMO – Fear of Missing Out – panische Angst vor dem Verpassen wichtiger Nachrichten sowie obsessive Abfrage der Mailbox.

Ringxiety von „ring“ = klingeln + „anxiety“ = Angst – ungeduldiges Warten auf eine neue Nachricht, das zu Phantomtelefonvibrationen führt.

Appifikation des Lebens

Im Gegensatz zu den traditionellen Websites, welche Inhalte speichern, dienen Apps dazu Aufgaben auszuführen. Sie sind überall: auf den Computerdesktops, in Smartwatches oder in den Geräten des Internets der Dinge. Die Apps erleichtern auf praktische Art und Weise das Leben, aber auch die meisten Kunden laden zuerst die App der Marke herunter, bevor sie die Website besuchen – dies ist einfach bequemer.

Immer mehr Websites erinnern an Apps – sie sind so orientiert, dass sie unsere Bedürfnisse erfüllen und nicht nur ein Container für Inhalt sind. Das Internet sollte zum App-Netzwerk werden – die Apps sollen bei der Erfüllung der Aufgaben helfen und gleichzeitig auch Daten sammeln, dank denen die Prozesse beschleunigt werden können und sogar vorschlagen, was der Benutzer im bestimmten Moment braucht.

Kommunikation mit den Benutzern

Aufbau von Beziehungen

  • Mindestens 1 von 5 Personen hat ein Smartphone.
  • 90% der Menschen im Alter von 18-24 können sich ein Leben ohne ein Smartphone nicht vorstellen. Dieser Aussage stimmen 84% der Befragten zu.
  • US-Erwachsene verbringen durchschnittlich 2 Stunden und 51 Minuten pro Tag mit Mobilgeräten. 89% dieser Zeit verbringen sie mit Apps.
  • In den USA gibt es 224 Millionen aktive App-Nutzer pro Monat.
  • Im Juni 2015 hat Google Maps 76,5 Millionen Unique Visitors notiert (nur in den USA). Für die nicht so beliebten Apps ist diese Zahl viel niedriger.
  • Bis zu 80-90% der Apps werden nach der ersten Anwendung gelöscht.

Also wie soll man eine langfristige Beziehung mit dem Benutzer aufbauen?

Das wichtigste ist es das Kundenengagement aufzubauen. Selbst die beste und schönste App wird vergessen, wenn sie nicht mit dem Benutzer interagiert. Es gibt viele Möglichkeiten den Benutzer in einen Dialog zu ziehen. Ob durch Social Media Plug-ins, Kommunikation innerhalb der App oder die Ermunterung der Benutzer ihre Meinung zu teilen. Unabhängig von der Strategie die Sie ausgewählt haben, müssen Sie sich gut überlegen, wie sie am besten Ihre Benachrichtigungen erstellen – gezielt und für die jeweiligen Gruppen personalisiert. Am Ende liefern die Mobilgeräte doch so viele demografische und Verhaltensinformationen über Benutzer, dass es schade wäre sie nicht auszunutzen.

Das Engagement der Benutzer ist wie ein Lagerfeuer. Wenn man sich um das Feuer nach dem Anzünden nicht kümmert, wird es auslöschen. Sie müssen die ganze Zeit was dazu legen, damit das Feuer so lange brennt wie Sie es brauchen. Das Engagement selbst reicht nicht aus, man muss es ständig aufrechterhalten und aufbauen. Das wichtigste ist der Dialog mit den Benutzern und die Überwachung ihrer Reaktionen. Für den Dialog können Sie Push-Benachrichtigungen, Mails und andere Kommunikations-Möglichkeiten nutzen. Beschränken Sie sich nicht auf trockene Angebote – senden Sie Neujahrs- oder Geburtstagswünsche, belohnen Sie die Loyalität und das Engagement mit Geschenken, teilen Sie Ihr Wissen.

Um Reaktionen und Engagement der Benutzer zu überwachen, müssen Sie die entsprechende Software nutzen, welche es Ihnen erlaubt die Reaktionen auf Ihre Nachrichten zu überprüfen. So können Sie schnell die Benutzer auffangen, die aufgehört haben die App zu nutzen sowie die Planung von mehrstufigen Marketingkampagnen viel leichter wird.

Methoden der Kommunikation mit den App-Benutzern

E-Mail: Aufgrund der Ähnlichkeit zu einem Brief bewahrheitet sich eine E-Mail sehr gut für umfangreichere Inhalte, die man in jedem Moment lesen kann. Als Beispiele kommen aller Art Zusammenfassungen der Fortschritte, Rankings, umfangreichere Angebote oder Newsletter auf. E-Mails können erfolgreich zur Erinnerung von aufgegebenen Warenkörben verwendet werden oder als typische Nachrichten, um inaktive Benutzer zu reaktivieren.

In-App-Benachrichtigungen: Eine Art von Benachrichtigungen welche erscheinen, wenn der Benutzer gerade die App nutzt. Eines der Hauptziele der Nutzung von In-App-Benachrichtigungen ist die Steigerung des Benutzerengagements, z.B. durch das Anbieten von einem Einkaufsrabatt während der App-Nutzung. So eine Benachrichtigung kann verschiedene Formen haben: ein Pop-up mit Grafik, eine erweiterte Information auf der Benachrichtigungsleiste und vieles mehr. Die Konversion ist in der Regel höher als bei anderen Arten von Benachrichtigungen, da der Benutzer bereits in die App engagiert ist. Aber dies hat gute und schlechte Seiten, da der Kunde die Benachrichtigung nicht sehen kann, wenn er die App nicht öffnet.

Push-Benachrichtigungen

Bedeutung von Push-Benachrichtigungen

Push-Benachrichtigungen sind kurze Textnachrichten, die auf dem Bildschirm eines Mobilgerätes angezeigt werden. Der Benutzer kann sie jederzeit erhalten, was viele Möglichkeiten dem Marketing gibt. Man kann sie sogar als App-SMS nennen und das bedeutet eins – eine sehr hohe Sichtbarkeit. Auch wenn Sie diese Benachrichtigungen löschen möchten, müssen Sie sie zuerst anklicken und sie werden Ihnen angezeigt.

Geschichte

Push-Benachrichtigungen wurden im Jahr 2008 unter dem Namen Apple Push Notification System (APNS) von Apple eingeführt. Eine detaillierte Erläuterung dieses Systems erlaubt den Entwicklern das Senden von Benachrichtigungen an die externen Apps, die auf dem Apple Gerät gespeichert sind. Zusammen mit dem Marketing-Erfolg und der offensichtlichen Funktionalität eines solchen Mechanismus, wurde dies auch für Microsoft und Android Geräte eingeführt.

Beispiele

Es gibt verschiedene Arten von Push-Benachrichtigungen, je nach der Art der Apps, die Sie installiert haben. Sicherlich ist jedem Smartphone-Nutzer solche Benachrichtigung wie „Jemand hat dir ein Geschenk gesendet“ bei Candy Crush, „Du hast einen neuen Kommentar“ in der Facebook-App bekannt.

Warum werden sie verwendet?

Eine Push-Benachrichtigung ist eine sehr bequeme Art der Kommunikation zwischen dem Ersteller und dem Benutzer, weil sie von dem Nutzer einfach angezeigt werden muss. Auf iOS Apple werden sie sogar auf dem Sperrbildschirm angezeigt und auf Android Systemen auf speziellen Benachrichtigungsleisten, die oft aufgrund anderer wichtigen Funktionen geöffnet werden. Die Push-Benachrichtigungen landen auch nicht im SPAM und deren CTR kann sogar zweimal so hoch wie von den Mails sein.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Meldungen auf dem Hauptbildschirm eines Smartphones oder eines Tablets:

  • Text-Benachrichtigungen sind einfache Nachrichten, die aus fett gedruckter Überschrift und Text bestehen. Dies ist eine Interessante Art ein Verhältnis zwischen dem Kunden und der Firma aufzubauen. Der personalisierte und an den Benutzer angepasste Text erscheint auf der Benachrichtigungsleiste und hat mit Sicherheit Einfluss auf das positive Image der Marke. Es gibt eine Menge von Textanwendungsmöglichkeiten – Informationsaustausch, Einladungen, der Versand von Gutscheinen und Rabatten, usw. Eine der am öftesten benutzen Anwendungen ist „Up-Selling“. Wenn der Kunde Hosen kauft, bekommt er gleich danach eine Benachrichtigung mit einem Dankeschön und Vorschlag für den Kauf eines passenden Hemdes.
  • Dialog-Benachrichtigungen: Push-Benachrichtigungen die auf Dialog basieren, stellen dem Benutzer einfache Fragen mit der Möglichkeit schnell zu antworten – in der Regel durch Auswahl einer der beiden verfügbaren Optionen (bestätigen oder verweigern). „Gefällt Ihnen unser neues Produkt?“, „Sind Sie damit einverstanden, weitere Benachrichtigungen zu erhalten?“, „Möchten Sie 50% Rabatt auf einen Einkauf in Berlin erhalten?“ – der Benutzer markiert die ausgewählte Antwort, was ungefähr eine Sekunde dauert und Ihrer Firma alle ausreichenden Informationen gibt – je nach den gestellten Fragen.
  • URL-Benachrichtigungen: Zu den Up-Selling-Nachrichten können wir einen Link zum empfohlenen Produkt anhängen – dann entsteht die URL-Push-Benachrichtigung, also eine Benachrichtigung mit einem Link. Die Anwendungen muss man nicht erklären, durch das Anklicken eines Links wird der Benutzer zu einer bestimmten Landingpage geleitet. Dank der Technologie Deep Linking kann solche Benachrichtigung direkt auf einen konkreten Bildschirm der App leiten.

Personalisierung von Push-Benachrichtigungen

Personalisierte Push-Benachrichtigungen haben eine dreimal höhere Konversionsrate als die üblichen. Personalisieren kann man unter Berücksichtigung von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Verhalten (Erhöhung der CR – 8,6%), Profil (Erhöhung der CR – 13%) oder die Kombination von beiden (Steigerung der CR – 30,6%).

Die genaue Benutzersegmentierung erfordert ein tiefes Verständnis deren Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Gewohnheiten. Sie müssen sich solche Fragen stellen, wie:

  • Warum und wie benutzen sie meine App?
  • Welche Module werden am häufigsten benutzt?
  • Welche Funktionen werden lieber genutzt als andere?
  • Wo nutzen sie die App?
  • Wann nutzen sie die App?

Den vollen Zugang erhalten Sie durch die Verwendung von CRM für Mobile Apps, zum Beispiel APPmanago, das die Antworten auf diese Fragen an einem Ort sammelt.

Unabhängig davon, ob Sie eine Push-Benachrichtigung, In-App-Nachricht oder E-Mail erstellen, sollten Sie Antworten auf die 3 folgenden Fragen finden:

Wem (sende ich meine Nachricht)?

Wissen Sie, wer der Benutzer Ihrer App ist? Eine gebildete Frau im Alter von 30 Jahren, wohnhaft in Berlin… Hallo! Wissen Sie WIRKLICH wer der Nutzer Ihrer App ist? Sie haben ein Gerät zur Verfügung gestellt, das Tag und Nacht in seiner/ihrer Hosentasche steckt! Nutzen Sie das aus!

Die Verhaltensprofilierung in Systemen für Mobile Marketing Automation bietet:

  • Die Identifizierung der App-Benutzer,
  • Die automatische Identifizierung von weiteren Besuchen jeweiliger Person in der App, sowie die Zeit, die der Kunde in den bestimmten Modulen verbracht hat,
  • Die Geräteidentifikation,
  • Ortsbestimmung, etc.

Dank diesen Informationen werden Sie wissen wer, wann, wie lange und um welcher Uhrzeit Ihre App benutzt hat!

Wann (wird die Nachricht gelesen)?

Ist es Ihnen schon mal passiert einen aufdringlichen Verkäufer verabschieden zu müssen, der Ihnen Schnürsenkel per Telefon verkaufen wollte, während Sie in einem wichtigen Meeting saßen? Vermeiden Sie diesen Fehler. Sie müssen die Versandzeit der Nachricht an die Zeit anpassen, wo der Kunde meistens aktiv ist.

Denken Sie dran, dass 90% der Textnachrichten innerhalb von 3 Minuten gelesen werden.

Wo (geschieht die Zustellung der Nachricht)?

Und was für einen Einfluss haben Sie auf die Lokalisierung, an der die Person die Nachricht erhalten wird? Die Antwort sind Beacons und Ortsbestimmung. Diese zwei Tools erlauben es Ihnen den Versand von Nachrichten aufgrund der Ortsbestimmung der App-Nutzer. Beacons sind kleine Geräte, die ein Radiosignal absenden, sich per Bluetooth mit den anderen Smartphones und untereinander kommunizieren. Wenn wir gerade in der Nähe sind, können sie die entsprechend eingestellte Regel in der App starten und uns aufs Telefon brauchbare Informationen oder Coupons senden. Wiederum Ortsbestimmung nutzt das GPS aus, das in ein Smartphone eingebaut wurde. Dank diesem Modul können Sie dem Benutzer Benachrichtigungen senden, die seinem Standort angepasst sind – eine Einladung auf ein Kaffee, Informationen über die nächsten Verkaufsstellen, lokale Rabatte und Events, usw.

Automatisierung von Push-Benachrichtigungen

Der manuelle Versand von hunderttausenden personalisierten Push-Benachrichtigungen könnte für die Person, die sich damit beschäftigt, fatal enden. Eine genau so schlechte Idee ist es sich auf Massennachrichten zu beschränken – die gleiche Nachricht an die gesamte Datenbank senden. Glücklicherweise gibt es eine Lösung – moderne Mobile Marketing Software, die die Automatisierung für den Versand von Benachrichtigung ermöglicht.

Die Automatisierungsregeln erlauben es sofort auf das Verhalten der App-Nutzer zu reagieren. Dank denen kann man sowohl einfache Aufgaben realisieren, wie das automatische Versenden von einzelnen Benachrichtigungen und Nachrichten, aber auch komplizierte wie mehrstufige Marketing Kampagnen. Diese Technologie garantiert nicht nur, dass die gesendeten Nachrichten präzise sind, aber vor allem dass sie bei den entsprechenden Personen landen, in dem für sie besten Moment. Mit anderen Worten, dank den Automatisierungsregeln können Sie aus Ihrem Kalender den Versand von Geburtstagswünschen wegstreichen und eine Drip Marketing Kampagne für jeden neuen Nutzer einstellen.

Der Versand von Benachrichtigungen kann ausgelöst werden durch:

  • Die Verwendung von App-Funktionen (kaufen, übersetzen, in den Warenkorb hinzufügen, weiter, etc.),
  • Den Aufenthalt in einem bestimmten Modul (auf konkretem Bildschirm),
  • Die Reaktion auf andere Benachrichtigung,
  • Den Aufenthalt an einem definierten Standpunkt,
  • Den Kauf,
  • Die Auswahl eines bestimmten Produktes (grüne Handschuhe und Wildlederschuhe),
  • Das Ausfüllen des Formulars,
  • … und vieles, vieles mehr.

Der automatisierte Versand von Push-Benachrichtigungen ermöglicht die Erstellung von effektiven Kampagnen und Events, deren Aufgabe es ist, das Engagement der Benutzer zu erhöhen, deren Probleme im Alltagsleben zu lösen oder sie über lokale Rabatte zu informieren. Zum Beispiel:

Schatzsuche: unter Verwendung von Ortsbestimmung, einigen cleveren Rätseln und Informationen über die Aufgabenlösung kann man die Benutzer dazu einladen, verborgene Schätze in der Stadtlandschaft zu suchen.

Steigerung der Markenbekanntheit: Marketing ist nicht nur Rabatt-Coupons, sondern auch das Aufbauen des Bewusstseins. Die Automatisierung der Benachrichtigungen ermöglicht einen einfachen Bildungszyklus zu kreieren, der dem Kunden eine kleine Portion von Wissen bietet.

Erleichterungen auf Massenveranstaltungen: Benachrichtigungen können den Benutzern in verschiedener Hinsicht helfen. Von der Navigation durch eine Reihe von Räumen, durch Informationen über Verpflegungseinrichtungen, bis auf die Erste Hilfe Punkte.

Onboarding von neuen Mitarbeitern: Statt mit jedem Neuling durch das Büro zu laufen, reicht es eine App vorzubereiten, welche ihn/sie zu Jessica aus dem Office mit dem ganzen Set von Dokumenten bringt, sowie zum Kaffestand und ihn/sie informiert in welchem Zimmer sein/ihr Laptop auf ihn/sie wartet.

Realtime-Marketing: Mobile Marketing ist wirksam, wenn es in einem Kontext eingebettet ist. Durch das Senden von Benachrichtigungen, die sich an den Ort beziehen, wo sich der Kunde gerade befindet und an die aktuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst sind, erhöhen Sie Ihre Chancen für eine zweiseitige Kommunikation.

Win-Back-Kampagne unter Verwendung von Push-Benachrichtigungen

Die Win-Back-Kampagne hat es zum Ziel die Benutzer der App zu reaktivieren. Um diese reaktivierende Kampagne durchführen zu können, werden Sie Mobile Marketing Automation nutzen müssen. Diese bietet Ihnen fortgeschrittene Analyse des Kundenverhaltens, einen Push-Benachrichtigungs-Assistenten sowie die Automatisierung des ganzen Prozesses, wodurch Ihr Team Zeit sparen kann.

Welche Nachrichten (und an wen) sollten Sie senden?

Benutzer die bis zu 10 Tage nicht aktiv waren – wenn der Benutzer die App genutzt hat, aber seit einiger Zeit damit aufgehört hat, ist dies der perfekte Moment, um die Push-Benachrichtigung zu nutzen. Erinnern Sie ihn an die App und bieten einen Bonus an, wenn er genau in diesem Moment zurückkehrt. Dies kann etwas Kleines sein – ein kleiner Rabatt oder ein Gratis. Schaffen Sie das Gefühl der Dringlichkeit wie etwa:

„Hallo Paul! Melden Sie sich JETZT an und holen Sie 3000 Münzen für einen Waffenladen!“

„Anja! Der Rabatt auf die Handschuhe, die Sie im Warenkorb haben, geht heute um 23:00 Uhr zu Ende! Melden Sie sich jetzt an und nutzen Sie Ihren 15% Rabatt.“

Benutzer die 14-30 Tage nicht aktiv waren – wenn der Nutzer die App über 2 Wochen nicht öffnet, könnte er als schlafend betrachtet werden. Es macht keinen Sinn ihm die oben genannten Benachrichtigungen zu senden. Dies wird eher Wut und Abneigung zu der App hervorrufen. In diesem Fall, wenn Sie ihn zurückgewinnen möchten, müssen Sie ihm aufs Neue die App zeigen und einen bestimmten Vorteil geben. Wenn es z.B. ein Spiel ist, können Sie ihm Zugang zum neuen, exklusiven Level-Set geben und einige Bonusse anbieten. Denken Sie daran ein zeitlich begrenztes Angebot zu machen. Beispiele? Auf geht’s:

„Hallo Matt, für die nächsten 2 Tage entriegeln wir das neue Land speziell für Sie. Säubern Sie die Kerker und gewinnen Sie das Vorpal-Schwert!“

Wenn Sie eine Fitness App haben, „schreien“ Sie nicht über den nicht aufgezeichneten Fortschritt. Stattdessen benutzen Sie die Ortsbestimmung und als Dank für das Login und den aufgezeichneten Fortschritt, senden Sie eine Push-Benachrichtigung mit einem Rabatt zu einem Geschäft mit Sportsachen oder gesundendem Essen, das sich in seiner Nähe befindet:

„Nach dem Training ist es gut Proteine im Körper zu ergänzen. Speichern Sie Ihre Laufstrecke und holen Sie sich einen Gratis Shake in der Cafeteria X ab!“

Benutzer die über 30 Tage inaktiv sind – 70% der Apps werden innerhalb von 30 Tagen nach dem Herunterladen verlassen. Wenn keine der oben genannten Nachrichten funktioniert und der Benutzer nach einem Monat noch immer nicht aktiv ist, wird es Zeit sich zu überlegen, warum er sie nicht mehr benutzt. In diesem Fall können Sie die Push-Beachrichtigungen verwenden. Bitten Sie den Nutzer um Feedback. Fragen Sie ihn, wie Sie die App verbessern können, sodass sie seine Bedürfnisse erfüllt. Es gibt eine große Chance, dass Sie aus all den Antworten eine herausfischen können, die sich wiederholt und so eine Funktion verbessern oder eine weitere hinzufügen werden können. Es wird eine unglaublich mächtige Waffe in Ihre Hände gelegt – stellen Sie sich vor, dass Sie nach einiger Zeit zu dem Nutzer zurückkehren und ihm fröhlich sagen, dass das was ihn genervt hat, repariert ist.

„Hallo Werner, wir haben den Kaufprozess vereinfacht! Jetzt können Sie die Einzelteile in Ihren Warenkorb mit nur einem Mausklick hinzuzufügen! Prüfen Sie das und teilen Sie Ihre Meinung.“

Seien Sie aber vorsichtig! Laden Sie Kunden erneut nicht ein, wenn Sie das Problem nicht behoben haben. Mit Hilfe kommt Ihnen eine Mobile Marketing Automation Plattform, welche sich die Reaktionen der Benutzer merken kann.

Beispiele für erfolgreiche Kampagnen unter Verwendung von Push-Benachrichtigungen

E-Commerce

Die im Jahr 2000 gegründete Firma PriceMinister ist ein führender Online-Shop, der monatlich über 23 Millionen Besucher hat und über 127 Millionen reduzierte Produkte anbietet. Das Unternehmen wurde im Juni 2010 von der Rakuten Group erworben, einem der weltweit größten E-Commerce mit einem Umsatz von nahezu 5 Milliarden US-Dollar. PriceMinister hat sich entschieden die Mobile CRM Strategie zu verbessern.

Ziel
Das Senden von gezielten und automatisierten Push-Benachrichtigungen über Sonderangebote an iOS- und Android-App-Benutzer sowie die Bewertung und Optimierung von Push-Benachrichtigungen, um bessere Ansprechraten zu erzielen.

Lösung
Das Senden von automatisierten Push-Benachrichtigungen, die auf dem Kundenlebenszyklus basieren: z.B. Willkommensnachrichten für Neukunden oder Win-Back-Kampagnen für nicht aktive Benutzer. Die Konfiguration des Kundenbindungsprogramms je nach Kundenstatus. Verteilung von Preisen, um Kunden zu belohnen und sie zum Kauf anzuregen. Push-Benachrichtigungen, die zweimal pro Woche an iOS Benutzer gesendet werden. Push-Benachrichtigung, die einmal pro Woche an Android Benutzer gesendet wird.

Ergebnis
Verdoppelte monatliche Nutzung durch Opt-In-Nutzer für Push-Benachrichtigungen. Erhöhung der Konversionsrate durch Benutzer, die Push-Benachrichtigungen erhalten. Benutzer die Benachrichtigungen erhalten, geben dreimal mehr aus als Opt-Out-Nutzer.

Real Estate

Mit über 100 000 Vertriebsmitarbeitern, 7 000 Maklerbüros und Niederlassungen in 77 Ländern, CENTURY 21 gilt als die angesehenste Marke in der Immobilienbranche. Seit 2012 ist die Website der Marke die meistbesuchte Website in ihrer Kategorie. Darüber hinaus ist CENTURY 21 auch als führendes Unternehmen im E-Marketing anerkannt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Ziel
Erhöhung der Anzahl der aktiven Benutzer, Optimierung der Retentions- und Engagementrate, Förderung der App-Nutzung und Generierung von Leads.

Lösung
Erstellung von dynamischen Segmenten, um gezielte Push-Benachrichtigungen und In-App-Nachrichten aufgrund von dem App-Installationsdatum, der Anzahl der Tage seit dem letzten Besuch und der Anzahl der Besuche zu liefern. Automatisches Aktivierungsprogramm: Begrüßung neuer Benutzer, Tipps und Vorschläge. Automatisches Reaktivierungsprogramm: Förderung von Schlüsselmöglichkeiten der App für inaktive Benutzer. Testen der Effektivität von gesendeten Nachrichten in verschiedenen Zeitabschnitten, um den bestmöglichen Moment für den Versand von Push-Benachrichtigungen zu finden, um die Reaktionsgeschwindigkeiten zu maximieren. Einführung des In-App-Nachrichten-Programms, das die aktivsten Benutzer bittet, die App zu bewerten.

Ergebnis
Erhöhte App-Nutzung durch Benutzer, die mit Push-Benachrichtigungen ausgerichtet sind. Optimierte Reaktionsgeschwindigkeiten durch das Senden von Nachrichten zu der geeignetsten Zeit des Tages. Die Einführung der In-App-Nachrichten erzielte eine sechsmal höhere Bewertung in App Stores.

HR&Recruitment

Jobbio ist eine Rekrutierungsplattform für Arbeitsuchende und Arbeitgeber. Sie verfügt über eine Datenbank mit über 2000 Unternehmen, die Arbeitskräfte suchen. Jobbio bietet allen eine benutzerfreundliche und effektive Plattform an.

Ziel
Einen geeigneten Mitarbeiter zu finden ist ein steigendes Problem für viele Online-Rekrutierungsmarken. Zurzeit ist die Anpassung von Fähigkeiten zu den Voraussetzungen des Arbeitgebers die größte Herausforderung für den Interviewer. Um Unternehmen zu helfen, nutzte Jobbio die personalisierten Benachrichtigungen. In Anbetracht der durchschnittlichen CTR der E-Mail-Kampagnen suchte Jobbio nach einem anderen Kanal, um die Benutzer zu mobilisieren.

Lösung
Das Portal entschied sich für das Potenzial der Automatisierung von personalisierten Push-Benachrichtigungen, die den sofortigen Kontakt mit den Benutzern ermöglichen.Um genau angepasste Benachrichtigungen an den Kunden zum richtigen Zeitpunkt zu senden, wurden die Informationen direkt von Google Analytics und Informationen über das Verhalten auf der Website genutzt. Dank den A/B-Tests und der Möglichkeit die Ergebnisse in Echtzeit analysieren zu können, war Jobbio in der Lage die Resultate jeder geführten Aktion zu messen und zu optimieren.

Ergebnis
Durch die Automatisierung von Push-Benachrichtigungen ist die durchschnittliche CTR auf 17,5% gestiegen und die Konversionsrate wurde über 50% erhöht. Diese Maßnahmen ermöglichten Jobbio neue Märkte zu erschließen, die eine noch bessere Anpassung an die Kundenbedürfnisse ermöglichen.