Wahrheit oder Mythos

Alle schreiben Unternehmensblogs, alle möchten sich in die Diskussion mit den Empfängern engagieren… Wir erstellen immer mehr Inhalte, aber macht es überhaupt einen Sinn? Wie ist es wirklich?

Wir setzen uns mit den 7 beliebtesten Überzeugungen über Content Marketing auseinander und verraten, welche davon nur Mythen sind.


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1. Content Marketing ist teuer

Mythos und Wahrheit: Erstellung eines guten und langen Beitrags oder E-Books, geschweige denn Videos, kann viel Zeit und Energie Ihres Teams in Anspruch nehmen. Doch wenn es euch gelungen ist, etwas Außergewöhnliches zu schaffen, nutzt dieses Material mehrmals aus!

Einen Inhalt können Sie doch mehrmals nutzen. Sorgen Sie dafür, dass wirklich gute Inhalte mehrmals Ihren Empfängern gezeigt werden. Diese Praxis wird oft als Repurposing genannt: es geht darum, dass wenn Sie viel Zeit und Energie investiert haben, um einen wertvollen Inhalt zu erstellen, sollten Sie ihn intensiv vertreiben und auch in andere Formen umwandeln. Und so einen Beitrag können Sie in Infografik, Slides, Webinar umsetzen und dann mit anderen Materialien in ein E-Book umwandeln.

Wenn Sie dann sehen, wie viele Materialien Sie aus einem Inhalt erstellen können, stellt sich heraus, dass sich die Herstellungskosten gelohnt haben – aber nur dann wenn Sie aus einem einzigen Post so viel wie möglich holen können.

2. Um die Sichtbarkeit der Inhalte in den Suchmaschinen zu optimieren, müssen Sie sie mit Schlüsselwörtern vollstopfen

Mythos: Nein, mit Sicherheit nicht! Aktuelle Algorithmen von Google sind zu clever für solche Spielchen. Wichtig ist es, dass die Beiträge neu sind und den menschlichen Lesern gefallen.

Lesen Sie über Fehler auf dem Blog, die von Google bestraft werden können.

3. Es ist schwierig die Effektivität von Content Marketing zu messen

Mythos: Auch wenn die Einnahmen aus dieser Praxis langfristig sind, können Sie einen konkreten KPI für die Inhalte bestimmen. Dazu zählen:

  • Traffic auf der Webseite (Blog)
  • Anzahl der wiederkehrenden Benutzer
  • Die auf der Seite verbrachte Zeit
  • Konversionen für CTA in den Inhalten
  • Anzahl der Leads, die aus bestimmten Material gewonnen wurden (z.B. Anzahl der Downloads eines E-Books)

 

Wie Sie sehen, ist das keine Herausforderung – es geht eher darum, dass Sie wissen, was Sie von den Inhalten erwarten und für sie ein realistisches Ziel setzen, und nicht sagen, dass Sie ein Viral machen wollen. Ah ja genau, wenn wir schon dabei sind…

4. Es geht um Likes, Shares und Viralinhalte

Mythos und Wahrheit: Ihr Beitrag verkauft sich wie frische Brötchen? Die Benutzer teilen ihn wie verrückt? Super! Jetzt ist Zeit über objektive, messbare Einnahmen nachzudenken, die Sie davon tragen. Bedeuten die neuen Empfänger neue Leads? Kehren diese Personen auf die Seite zurück?

Wir wollen Ihnen die Laune nicht verderben, es geht eher darum, dass Sie eine einfache Tatsache sehen: die Likes selbst haben keine Bedeutung. Erst wenn sie in die Strategie der Gewinnung von Leads und Kunden eingebunden werden, machen sie einen Sinn. So funktionieren Ihre Inhalte? Oder verbinden Sie die Beiträge mit der Lead Generation Strategie?

5. Es geht um die Qualität

Wahrheit: Gute, wertvolle Beiträge mit sachlichen Inhalten oder solche die originell das Thema ansprechen, sind relevant für Ihr Marketing. Doch die Untersuchungen weisen eine Zusammenhanglosigkeit auf: während 92% der Unternehmen der Meinung sind, dass sie wertvolle Inhalte erstellen, nur 54% davon halten ihre Content Strategie für effektiv.

Woher kommt die Abweichung? Es kann sein, dass Unternehmer und Marketer selbst von eigenen Texten überzeugt sind und deren Inhalte nicht so gut sind, wie sie sagen. Heutzutage ist es schwierig etwas Neues zu sagen, geschweige denn etwas Interessantes zu sagen, um ein breiteres Publikum anzusprechen.

Die zweite Option (eher komplementär als alternativ zur vorherigen) betrifft die Tatsache, dass die erstellten Inhalte gut sind, aber sie versagen, wenn es um die Generierung von Leads, Behalten der Empfänger auf der Webseite oder Kontaktformulare geht. Mit anderen Worten: Sie können ausgezeichnete Materialien erstellen, aber sie werden keine Umsetzung im Verkauf oder Kontaktgewinnung finden.

6. Soll ich über mein Unternehmen oder Produkt schreiben

Mythos: Auch wenn Ihre Inhalte eine Bildungsrolle spielen sollen, machen Sie aus Ihrem Blog einen ausgebauten, illustrierten Katalog. Konzentrieren Sie sich auf Materialien, die für Ihre Empfänger nützlich sein können – identifizieren Sie die Zielgruppe und schreiben Sie etwas, was sie brauchen könnten.

Im Fall unseres Blogs Beiträge, die die Marketing Automation nicht direkt betreffen, bewahrheiten sich wirklich gut. Ein großer Teil unserer Leser bilden Eigentümer und Marketer aus KMUs.

Wir wollen Sie davon überzeugen, dass es nichts nutzt, wenn Sie krampfhaft an Ihrer Nische halten und über Produkte und Umgebung schreiben. Sehr schnell werden Ihnen die Ideen für neue Themen ausgehen und der Blog wird monoton.

7. Content Marketing = Blog

Mythos: Nein! Content Marketing besteht aus vielen Formen, die sich um den Blog drehen, aber sie sollen sich nicht auf Blog beschränken.

Videos, Infografiken, E-Books, Vorlagen, Webinars oder Podcasts gestalten Ihre Materialien abwechslungsreicher und sie werden dadurch interessanter. So können Sie einfacher die Inhalte wiederverwenden: ein E-Book können Sie verwenden, um ein Webinar daraus zu machen und Ihre Empfänger können wählen, auf welche Art und Weise sie das Wissen erhalten möchten.

Und wie sieht es bei Ihnen mit den Inhalten aus? Führen Sie Content Marketing in Ihrem Unternehmen? Ist das eine richtige Methode?