Das E-Mail-Marketing mit einem ROI von 4,300% (Direct Marketing Association) ist im Zeitalter der Social Media und Mobile Apps keineswegs ein veraltetes Tool. Die Gerüchte über seinen Tod sind übertrieben! Wenn Sie das nicht glauben, lesen Sie unsere Tipps zur Erhöhung der Klickrate, damit Sie das volle Potenzial des Kanals nutzen können.

 

 


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Wie nutzt man diese Liste:

Wir haben das Problem als Ganzes angesprochen. So finden Sie Tipps zu vielen Bereichen: vom Copywriting über den Einsatz von Marketing Automation bis hin zum Erstellen von Angeboten. Aus diesem Grund enthält die Auflistung keine detaillierten Anweisungen. Lesen Sie es eher als eine Karte, die Ihnen hilft, Bereiche in Ihrem Marketing zu identifizieren, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Klickrate – was ist das?

Die Klickrate ist eine grundlegende Kennzahl der E-Mail-Marketing-Effizienz, die angibt, wie viel Prozent der Personen, die eine Nachricht geöffnet haben, auf die darin enthaltenen Links geklickt haben. Mit anderen Worten, Sie können messen, wie Empfänger auf Ihre Materialien reagieren und ob sie sie ansprechend finden.

Im Folgenden finden Sie 21 Tipps zur Verbesserung Ihrer Klickrate.

1. Klare Links

Die Links im Inhalt Ihrer Nachrichten können leicht verloren gehen, wenn sie nicht deutlich gekennzeichnet sind, bemerkt Paweł Grabowski. Markieren Sie sie nicht nur mit Farbe (nicht nur blau), sondern auch mit Hilfe von Aufzählungszeichen und Listen: wenn etwas verlinkt werden soll, stellen Sie es als ersten Punkt in der Liste ein. Es wird mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

2. Gewölbte Buttons

Links oder Buttons müssen aussehen, als etwas was angeklickt werden kann. Genau wie Links sollten Sie sie deutlich angeben – und verwenden Sie die universelle blaue Farbe, die Verklinkung bedeutet – so im Fall von Buttons, betonen Sie, dass sie zum Anklicken verwendet werden. Geben Sie die Ästhetik für einen Moment auf und testen Sie die gewölbten, dreidimensionalen Buttons, die echte Knöpfe nachahmen.

Das sieht vielleicht nicht optimal aus, das können wir sofort sagen, aber es kann die Effektivität Ihrer Aktivitäten erheblich steigern. Testen Sie die dreidimensionalen Schaltflächen und sehen Sie, wie Ihre Empfänger darauf reagieren.

3. Social Media

Laut Econsultancy generieren Nachrichten, die mindestens 3 Social-Media-Buttons enthalten und auf diese Weise ermöglichen Inhalte zu teilen, eine um 55% höhere Klickrate. Laut derselben Quelle nutzt nur die Hälfte der Vermarkter diese Möglichkeit.

4. Jetzt!

Die Alternative ist einfach: jetzt oder nie. Wenn jemand das Anklicken auf später verschiebt, wird er wahrscheinlich nie das Material lesen oder das Angebot nutzen. Deshalb müssen Sie den Eindruck der Dringlichkeit erwecken, die Notwendigkeit, in diesem Moment zu handeln. Dies kann erreicht werden, indem eine vorübergehende Einschränkung des Angebots vorgeschlagen wird, schnelles Handeln gefordert wird („Jetzt“, „Bereits heute“) oder Zweifel über das Risiko zerstreut werden. Geben Sie immer an, bis wann das Angebot gültig ist.

5. Genaues Targeting

Buyometrics hat dank präzisem Targeting eine beeindruckende Klickrate von 7% erzielt. 7% – es ist wirklich eine beeindruckende CTR, unabhängig vom Geschäftstyp.

Wie haben sie die Segmentierung gemacht? Interessanterweise haben 78% der neuen Nutzer eine Umfrage zum Thema Präferenzen ausgefüllt. Auch in den Nachrichten selbst gaben sie die Möglichkeit zu sagen, was zu der Person passt und was nicht.

Es stellt sich heraus, dass die hohe Klickrate nicht durch die Tricks erreicht wurde, sondern die Frage an die Empfänger: welche Nachrichten möchten Sie bekommen? Sie haben die erste Umfrage eifrig ausgefüllt, um sich aus ihrer Sicht vernünftige, wertvolle Botschaften statt Massenkommunikation zu sichern.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie nicht wissen, wie Sie die Datenbank segmentieren sollten, sollten Sie die einfachste Option in Betracht ziehen – fragen Sie Ihre Kunden direkt.

6. Sozialer Beweis

Aaron Beashel bemerkt, dass Empfehlungen von einer vertrauenswürdigen Quelle (Freunde, Experten, Personen, mit denen wir uns identifizieren können) die CTR erhöhen, weil sie Zweifel beseitigen und die Glaubwürdigkeit des Absenders erhöhen.

Robert Cialdini hat bereits den Prozess des sozialen Beweises im Marketing bereits beobachtet.

7. Reduzieren Sie die Anzahl der gesendeten E-Mails

Eine niedrige Klickrate kann ein Zeichen dafür sein, dass das Problem nicht im Inhalt, sondern in der Menge liegt. Wenn Sie zu viele Nachrichten senden, von denen die Benutzer gelangweilt sind, führt dies auch zu einer niedrigen Klickrate. Wenn Sie also sicher sind, dass Sie den Inhalt der Nachricht perfekt abgestimmt haben, prüfen Sie die Häufigkeit des Versandes nach.

8. Benutzen Sie das Inhaltsverzeichnis

Viel Text bedeutet nicht Unlesbarkeit!

Bei der Vorbereitung eines größeren Newslettervolumens, in dem viel zu lesen ist, helfen Sie dem Empfänger, sich darin zu orientieren. Zu viel Text kann ihn schnell entmutigen! Eine gute Idee für eine übersichtliche Darstellung des Materials ist das Inhaltsverzeichnis oder „In dieser E-Mail“. Sehen Sie, wie das Inhaltsverzeichnis von Marketing Profs aussieht:

Achten Sie auch auf das übersichtliche Layout.

9. Optimierung für Mobilgeräte

Jüngsten Untersuchungen zufolge werden mehr als die Hälfte der E-Mail-Nachrichten auf Mobilgeräten geöffnet. Passen sich Ihre Newsletter an unterschiedliche Bildschirmgrößen des Endgerätes an, ohne ihre Lesbarkeit zu verlieren.

10. Personalisieren Sie die Versandzeit

Da die meisten E-Mails innerhalb von einer Stunde nach der Lieferung geöffnet werden, ist die Versandzeit entscheidend. Wir müssen Sie jedoch enttäuschen: es gibt keine Regel, die es Ihnen erleichtern würde, die gewünschte Versandzeit anzugeben: weder im Allgemeinen noch für eine bestimmte Datenbank. Sie müssen testen und am besten verwenden Sie die Marketing Automation Lösung, die den Newsletter individuell für jeden Empfänger basierend auf der Aktivitätsanalyse dieser Person online bereitstellt.

11. Segmentieren Sie die Datenbank

Um den Benutzer zum Klicken zu ermutigen, müssen Sie ein Angebot bereitstellen, das ihn interessiert. Verwenden Sie Tags, um Ihre Liste in Untergruppen zu unterteilen, und dann adressieren Sie genau die einzelnen Nachrichten. In Punkt 5 haben wir über die Verwendung von Segmentierungsumfragen gesprochen, aber Sie haben auch demographische und verhaltensbezogene Daten zur Verfügung. So können beispielsweise treue Kunden, die unsere Produkte gut kennen, keine Nachriten, die für Neukunden gedacht sind, erhalten.

Denken Sie immer an die Tatsache „An wen richtet sich diese E-Mail? Sind Sie sich sicher, dass für die ganze Datenbank?“. Ein Übermaß an Massennachrichten ist der größte Feind des E-Mail-Marketings.

12. Seien Sie direkt

E-Mail-Marketing ist keine Party in der Botschaft – wir haben keine Zeit für Diplomatie. Teilen Sie dem Empfänger direkt mit, was Sie erwarten und was er machen soll. „Laden Sie ein E-Book herunter“ sollte Ihr CTA enthalten. Klar, einfach, direkt.

Und warten Sie nicht mit dem CTA bis zum Ende der E-Mail, so dass der Benutzer scrollen muss, bis er ihn erreicht hat. Erstellen Sie mehrmals eine Anforderung, einschließlich des ersten Mals oben in der Nachricht, sodass sie ohne Scrollen sichtbar ist. Diese Praxis teilt dem Benutzer mit, was Sie wollen und ermöglicht ihm zu entscheiden, ob er weiterlesen möchte.

Aber übertreiben Sie es nicht. Ein CTA mit dem Text „Hier klicken“ funktioniert nicht. Warum? Lesen Sie weiter unten.

13. CTA: 3 Fragen

Michael Linthorst sagt, dass ein effektiver CTA 3 Fragen beantwortet:

  • Was soll ich tun?
  • Wohin werde ich nach dem Anklicken weitegeleitet?
  • Warum sollte ich klicken?

Beispiel? „Schreiben Sie uns an“, „Melden Sie sich für das Webinar“, „“Kaufen Sie X“.

Machen Sie deutlich, was Sie erwarten und warum der Benutzer es tun sollte. Überprüfen Sie Ihre E-Mails vor dem Versand, ob sie diese Fragen beinhalten.

14. Verwenden Sie den Namen des Empfängers und die Fragen

Sowohl in der Betreffzeile, als auch im Inhalt. Dieses einfache Verfahren fällt dem Leser auf. Es ersetzt jedoch keine echte Personalisierung – es ist nur eine Einführung oder eines von vielen Elementen.

Eine andere Idee, um das Engagement zu erhöhen, besteht darin, mit einer Frage zu beginnen. „Benutzen Sie…?“, „Wissen Sie…?“. Die Frage beginnt den Dialog, der den Empfänger aktiviert.

15. Bieten Sie etwas Wertvolles an

Wenn Sie Ihren Empfängern nichts geben, warum sollten sie auf Ihre Nachrichten klicken?

Die Grundmotivation, den Newsletter zu abonnieren, besteht darin, Rabatte und Gutscheine zu erhalten. Das Teilen von Wissen fördert auch Klicks. Schicken Sie nicht oft zu viele E-Mails, die für den Kunden keinen Wert haben?

Der Wert wird immer individuell definiert. Etwas, das für einen Kunden attraktiv ist, spielt für den anderen keine Rolle. Was uns zum nächsten Ratschlag bringt…

16. Verwenden Sie die dynamischen 1-zu-1 E-Mails

Die dynamischen 1-zu-1 E-Mails sind eine Geheimwaffe im Arsenal des Vermarkters. Dank ihnen können Sie den Inhalt automatisch jedem einzelnen Benutzer anpassen.

Wie funktioniert es? Eine dynamische E-Mail ist eine automatisierte Nachricht, die das System als Reaktion auf ein Ereignis oder ein Benutzerverhalten sendet. Wenn ein Benutzer beispielsweise einige Produkte oder eine Kategorie durchsucht, aber nichts gekauft hat, können wir ihm eine E-Mail mit diesen Produkten senden oder einen Rabatt für ein Produkt anbieten.

Hier ist es wichtig, dass der Benutzer eine Nachricht mit genau den Produkten bekommt, die ihn interessieren. Es funktioniert wie eine Erinnerung: „Erinnern Sie sich? Das wollten Sie kaufen…“. Diese Informationen werden vom Empfänger anders behandelt als ein normaler Newsletter. Erstens ist der Inhalt hier viel attraktiver und zweitens betrifft der Artikel die Produkte, die der Kunde kaufen wollte. Es ist einfacher, sich auf den bestehenden Kaufwunsch zu stützen, als den Empfänger von einem neuen Produkt zu überzeugen und den gesamten Entscheidungsprozess von Grund auf neu zu beginnen.

17. Warum?

Geben Sie Ihrem Leser genügend Gründe, die gewünschte Aktion durchzuführen? Warum sollte er kaufen / sich registrieren / etwas herunterladen? Oben haben wir über die Macht des sozialen Beweises geschrieben, aber es ist nicht der einzige Weg, den Leser zu überzeugen. Sie haben eine ganze Reihe von überzeugenden Möglichkeiten:

  • Sprechen Sie die Sprache der Vorteile: was wird sich ändern, was bekommen Sie. Beziehen Sie sich auf eine konkrete Situation des Empfängers.
  • Verwenden Sie Zahlen, Statistiken und präsentieren Sie diese in Form von Diagrammen. Es erhöht Ihre Glaubwürdigkeit.
  • Verwenden Sie Aufzählungen und Listen. Auf diese Weise ist es einfacher, eine Reihe von Argumenten zu zeigen, außerdem ist es einfacher, sie dann zu lesen.
  • Verwenden Sie das Wort „weil“. Wie das berühmte Experiment mit dem Fotokopierer beweist, reagiert unser Gehirn nicht so sehr auf bestimmte Gründe, sondern auf die linguistische Struktur eine Ursache zu geben. Wenn Sie die Wörter verwenden, die das Ergebnis (als „weil“) bedeuten, besteht in den Gedanken des Empfängers bereits ein Zusammenhang zwischen der angeforderten Handlung und der Notwendigkeit ihrer Ausführung.

18. Das konkrete Ziel der Kampagne

Was ist der Zweck dieser bestimmten E-Mail, die Sie senden? Die gesamte Nachrichtenstruktur sollte ihm untergeordnet sein. Wenn Sie den Fokus verlieren und verschiedene CTAs, Angebote und Anfragen einbeziehen, wird Ihr Empfänger abgelenkt und weiß nicht, was er tun soll. Haben Sie immer ein genau definiertes Kampagnenziel und unterteilen Sie ihm die gesamte Struktur der E-Mail, ihre grafischen Elemente, CTAs und Inhalte.

19. A/B-Tests

A/B-Tests befähigen die Kunden und ermöglichen ihnen, die Struktur Ihrer Kommunikation zu definieren. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie einen Test durchführen sollen, lesen Sie unsere Infografik: Wie führt man einen A/B-Test im E-Mail-Marketing durch?

Manchmal reicht es, ein Wort zu ändern – wie im Falle von vwo.com, die die CTR um 161,66% erhöht haben, indem sie das Wort „quote“ in „pricing“ geändert haben.

20. Die Logik des Kunden

Bryan Clayton, CEO bei Greenpal, sagt: „Der größte Fehler, den wir bei der Erstellung unserer E-Mails gemacht haben, war, dass wir die Unternehmenslogik anstelle der Kundenlogik verwendeten. Sie müssen sich wirklich in die Gedanken Ihres Kunden versetzen, wenn Sie Ihre E-Mails erstellen. Zeigen Sie Ihre E-Mail Ihren Freunden und Fremden. Holen Sie sich Feedback, weil es so schwierig ist, aus Ihrer eigenen Haut herauszukommen“.

Können Sie über die Unternehmensperspektive hinausgehen und nicht als Vermarkter, sondern als Ihr Kunde alles betrachten?

21. Experimentieren Sie

Wenn Sie zu den Personen gehören, die den Ausdruck „Das haben wir schon immer so gemacht“ verwenden, ist es Zeit, Ihre Gewohnheiten zu ändern. Die Langeweile gefährdet wirklich die Effektivität Ihrer E-Mails, also finden Sie einen Platz für einige Experimente und Recherchen, ob Ihre Empfänger nicht die Lust für neue Formen haben.

Probieren Sie z.B. mit dem Video.

Zusammenfassung

Um die Klickrate zu erhöhen, achten Sie auf eine echte Personalisierung, die Folgendes beinhaltet:

  • die Anpassung der Versandzeit an die Aktivität eines bestimmten Empfängers,
  • die Anpassung von Inhalten und Angeboten an den individuellen Empfänger, indem sowohl E-Mails an das Segment als auch dynamische 1-zu-1 E-Mails verwendet werden,
  • die Verwendung des Empfängernamens.

Achten Sie außerdem auf:

  • einen klaren CTA, der genau das definierte Ziel der Kampagne zum Ausdruck bringt,
  • Sichtbarkeit von Links und Buttons,
  • Tests und Experimente.

Und wie erhöhen Sie Ihre Klickrate?