10 Fehler bei der Anwendung von Marketing Automation: wie kann man sie vermeiden?

Sie müssen all diese Fehler nicht begehen. Sie können gleich eine personalisierte und wertvolle Kommunikation mit Ihren Empfängern führen. Sie können beobachten, wie sich dank der Plattform Ihr Umsatz erhöht, die Datenbank erweitert und Sie haben mehr Zeit für kreative Arbeit und Analyse.
Lesen Sie unseren Beitrag, um die häufigsten Fehler der Marketer, die ungeschickt Marketing Automation einführen, zu vermeiden. Sie fügen Schaden seinen Unternehmen zu: die Relationen mit den Kunden gehen kaputt, das Budget wird verschwendet und das Team ist demotiviert.

 

1. Spam – Niederlage des Überflusses

Marketing Automation Plattform verursacht, dass Sie immer mehr Möglichkeiten von E-Mail-Marketing sehen und Sie wollen sie alle ausprobieren. Im Effekt stellt sich heraus, dass manche Empfänger 3 mal täglich Informationen von Ihnen bekommen. Auch wenn Sie ein geniales Produkt verkaufen, wird es früher oder später mit einer Stornierung enden.

Vorschlag: Dieses Problem kann man schnell lösen – setzen Sie Limits auf, wie viele Nachrichten kann ein einziger User in einer Zeiteinheit bekommen. Setzen Sie die Automatisierung allmählich ein – mehr erfahren Sie unten.

2. Feedback unterschätzen

Manchmal konzentrieren sich Marketer so was von auf neue Ideen und großartige Regeln der Automatisierung, dass sie etwas Einfaches unterschätzen – diese Regel zeigt keine Wirkung auf die Empfänger.

Vorschlag: Es ist schwierig und enttäuschend, besonders wenn Sie viel Zeit in die Planung eines Prozesses investierten. Es ist aber kein Argument die Automatisierung zu lassen, weil das für längere Zeit schadet. Zeit, die Sie investierten, kommt nicht mehr zurück – Sie haben sie  verschwendet und niemand wird sie Ihnen zurückgeben. Sie wissen bereits, was nicht funktioniert. Ziehen Sie Schlüsse und probieren Sie weiter – darauf beruht Testen.

3. Wie eine Maschine klingen

Sie klingen mechanisch, weil Sie Prozesse automatisieren, die man nicht automatisieren sollte, wie z.B. Social Media oder Autoresponder. Es ist nervig für den Kunden, wenn er Sie anschreibt (z.B. mit einem konkreten Problem) und bekommt Serie von Nachrichten, die die Lösung seines Problems verzögern. Der Kunde wird wütend: erstens, weil er sein Problem nicht lösen kann und zweitens, weil er sich unterschätzt und wie ein Idiot fühlt.

Vorschlag: Sie müssen wissen, welche Art der Kommunikation Sie anwenden, und welche nicht. Am besten ist es sich in die Situation Ihres Empfängers zu setzen. Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie solche Nachricht bekommen würden?

4. After-Sale-Service vernachlässigen

Theoretisch ist Marketing Automation dafür da, die Aufmerksamkeit der Kunden zu ziehen, doch die Gewohnheiten der Marketer führen dazu, dass die Gewinnung neuer Kontakte für sie immer noch das Wichtigste ist. Sie vergessen sich um die aktuellen Kontakte zu kümmern.

Vorschlag: Branchenleader geben um 30% mehr Mittel für Marketing für aktuelle Kunden aus. Nutzen Sie das Verkaufspotential von dynamischen Nachrichten und nutzen Sie die in Kampagnen wie Up-sell und Cross-sell. Trennen Sie die loyalen Kunden von der Datenbank und bereiten Sie für sie Kleinigkeiten: sie sind schließlich Ihre Botschafter!

5. Automatisierung falscher Prozesse

Vor allem müssen Sie daran denken, dass Automatisierung falscher Prozesse sie nicht in erfolgreiche Handlungen umsetzt. Wenn Sie keine guten Ideen zur Leadgenerierung haben, wird Automatisierung bei falsch konstruiertem Lead Nurturing oder aggressiven Kampagnen keinen Effekt zeigen: Sie werden schneller und in größerem Umfang die vorherigen Effekte erzielen. Das ist alles.

Vorschlag: Überdenken Sie den Prozess, bevor Sie ihn automatisieren und testen Sie seine Funktionen.

6. Budget um wertvolle Elemente reduzieren

Sie nehmen an, dass das Geld, was Sie für Marketing Automation ausgegeben haben, irgendwo anders sparen müssen, also reorganisieren Sie das Budget. Sie senken z.B. die Kosten für die Gewinnung neuer Kontakte oder für die Inhaltserstellung.
Solche Maßnahmen bringen keinen Erfolg: entweder generieren Sie keine neuen Leads, die Sie pflegen und an sie personalisierte Nachrichten senden können, oder Sie verlieren wertvolle Inhalte, die Sie Ihren Empfängern vermitteln könnten. Es bringt nichts, wenn Sie eine Serie von E-Mails vorbereiten, die personalisiert sind, aber keine guten Inhalte haben. Oder was bringt Ihnen ein perfekt vorbereitetes Lead Nurturing, wenn Sie keine neuen Leads haben, die Sie weiterbilden könnten?

Vorschlag: Investition in Marketing Automation macht sich innerhalb des Jahres bezahlt, bei 44% der Fälle sogar nach 6 Monaten (Quelle). Doch wenn Sie wollen, dass es schneller passiert und die Kosten woanders reduzieren, werden Sie keine Materialien zur Automatisierung haben oder für Ihre Empfänger, an die Sie Ihre Kommunikation adressieren wollen.

7. Eile – Automatisierung allmählich aufbauen

Ach diese Möglichkeiten von Marketing Automation! Sie wollen alle ausprobieren, so schnell wie möglich, sofort! Sie lesen, nehmen an Webinaren teil, haben viele Ideen für die Automatisierung. Plötzlich bekommen Sie die lang ersehnte Plattform in die Hände, sitzen Tag und Nacht an der Herstellung neuer Regeln. Wir kennen diese Begeisterung!
Doch wenn es um den Gewinn geht, ist es keine gute Lösung. Wenn Sie die ganze Kommunikation sofort aufbauen und viele Regeln aufsetzen, kann man leicht die Übersicht und den Kontakt mit den Kunden verlieren.

Vorschlag: bauen Sie Ihre Marketing Automation Welt allmählich auf. Stellen Sie ein paar einfache Regeln ein und warten Sie – untersuchen Sie die Reaktion der Empfänger. Auf dieser Basis fügen Sie weitere Regeln hinzu. Lassen Sie sich Zeit, um die Zuschauer kennenzulernen.

8. Angst, Fehler zu machen

Die Angst, Fehler zu machen, ist schlimmer als die Fehler selbst zu begehen. Wenn das ein Teil der Kultur in Ihrer Firma ist, wird es schwierig sein von den Mitarbeitern innovatives Denken zu verlangen und sie auf andere Denkweise umzustellen – das fordert nämlich Automatisierung. Sonst werden Sie das Potenzial der Plattform nicht vollkommen nutzen können und werden das was Sie bis jetzt machten, wiederholen.

Vorschlag: Sie brauchen eine Umgebung, die Testen unterstützt, was mit vielen Fehlern verbunden ist.

9. Fehlende Schulungen

Um die Plattform kennenzulernen, brauchen Sie Zeit: wenn Sie möchten, dass Ihr Team aus Experten besteht, müssen Sie finanzielle Mittel haben, um deren Kompetenzen zu erweitern.

Vorschlag: vor allem müssen Sie Zeit erübrigen, damit Ihre Mitarbeiter ihr Wissen erweitern und an verschiedenen Schulungen teilnehmen können (viele Webinare oder Kurse sind kostenlos). Außerdem gibt es viele Bücher zu dieser Thematik. Sie können auch mit Ihrem Team nützliche Links teilen und eigene Firmenbibliothek schaffen. So werden Sie sich gegenseitig motivieren.

10. Fehlende Arbeitskräfte

Oft geben Marketingleiter ihrem Team weitere Aufgaben wie Bedienung des Marketing Automation Systems. Das Team ist überarbeitet und bekommt zusätzliche Pflichten. Wie die Plattform funktioniert und was man dank ihr erreichen kann, kostet Zeit und Energie – es ist keine zusätzliche Kleinigkeit! Wenn Sie weitere Arbeitskräfte, die sich um dieses System voll und ganz kümmern sollen, nicht einstellen, wird es niemand machen. Entweder werden sie es oberflächlich machen, Hauptsache sie haben es hinter sich, oder sie werden frustriert, weil sie zu viel Arbeit haben und nicht alle Aufgaben erfüllen können. Die ansteigende Frustration senkt ihre Produktivität in allen Bereichen.

Vorschlag: kümmern Sie sich um Ihre Mitarbeiter und vergewissern Sie sich, dass sie Zeit haben, das System kennenzulernen und zu testen. Betrachten Sie es realistisch und bedenken Sie, ob Sie eine weitere Person beschäftigen müssen. Wichtig: Investition in Marketing Automation bedeutet nicht nur Kosten für die Plattform, aber auch Menschen: ihre Zeit, Kreativität und ihr Wissen.

 

Erfolg mit Marketing Automation

Marken, die mit Marketing Automation Erfolg erlangen, haben paar gemeinsame Merkmale:

  • sie konzentrieren sich nicht nur auf Generierung neuer Kunden, aber auch auf die aktuellen Kunden;
  • sie verstehen, wie die Plattform funktioniert und was sie brauchen damit dieses Potenzial realisiert werden kann;
  • geben ihren Mitarbeitern Zeit für Schulungen und Testen, auch wenn das mit Fehlern begehen verbunden ist;
  • sie beobachten genau die Reaktion der Kunden;
  • sie finden eigenen Arbeitsrhythmus mit dem System: sie beeilen sich nicht, sondern führen konsequent neue Lösungen ein.